{"id":1547,"date":"2017-11-24T09:22:05","date_gmt":"2017-11-24T07:22:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/?p=1547"},"modified":"2017-11-24T09:31:11","modified_gmt":"2017-11-24T07:31:11","slug":"die-mispel-vergessene-frucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/?p=1547","title":{"rendered":"Die Mispel &#8211; vergessene Frucht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/mispel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/mispel-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" class=\"alignright size-medium wp-image-1549\" srcset=\"https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/mispel-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/mispel-768x509.jpg 768w, https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/mispel-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/mispel.jpg 1630w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Fast vergessen, dabei ist sie eine der \u00e4ltesten Kulturpflanzen. Fr\u00fcher von M\u00f6nchen und Bauern sehr gesch\u00e4tzt, geh\u00f6rt die Mispel heute zu den Rarit\u00e4ten in unseren G\u00e4rten. Erst durch die zunehmende Begeisterung f\u00fcr Wildfr\u00fcchte ist die Mispel wieder ein wenig bekannter geworden.<\/p>\n<p>Man vermutet, dass die Mispel aus Vorderasien stammt und dort schon vor ca. 3000 Jahren kultiviert wurde. \u00dcber Griechenland gelangte sie nach Rom und mit den R\u00f6mern zu uns. Im Mittelalter war<br \/>\n das Geh\u00f6lz ein beliebtes Obst in Kloster- und Bauerng\u00e4rten. Die reifen Fr\u00fcchte kamen damals auch wegen ihrer verdauungsf\u00f6rdernden und entz\u00fcndungshemmenden Wirkung als Heilmittel zum Einsatz.<\/p>\n<p>Die B\u00e4ume werden nicht besonders gro\u00df, weshalb sie sich auch f\u00fcr kleine G\u00e4rten eignen. Mit der Quitte verwandt pr\u00e4sentiert sich recht malerisch als knorriger, oft leicht krummer Baum, der mit einer ausladende Krone drei bis vier Meter hoch wird. Wie auch der Apfel z\u00e4hlt das Geh\u00f6lz zur Familie der Rosengew\u00e4chse.<\/p>\n<p>Die bis zu f\u00fcnf Zentimeter gro\u00dfen wei\u00dfen Bl\u00fcten erscheinen etwa zu der Zeit, wenn auch die Birne bl\u00fcht. Das ist ab Mitte Mai der Fall und m\u00fcssen daher keine Sch\u00e4den durch Sp\u00e4tfrost f\u00fcrchten.<br \/>\nMit ihrem reichen Pollenangebot locken sie zahlreiche Insekten wie Honig- und Wildbienen an.<\/p>\n<p>Die goldbraunen, kelchf\u00f6rmigen Fr\u00fcchte sind ab Ende Oktober reif, aber noch hart und bei V\u00f6geln wie Kernbei\u00dfern und Amseln als vitaminreiches Futter beliebt. Mit der Ernte sollte man aber bis nach dem ersten Frost warten, da sie erst dann s\u00e4migweich werden und ihre weniger schmackhaften Gerbstoffe verlieren.<br \/>\nDie Fr\u00fcchte mit dem s\u00fc\u00df-s\u00e4uerlichen Aroma bieten viele Verwertungsm\u00f6glichkeiten. Sie eignen sich z.B. zur Herstellung von Marmelade, Gelee, Saft und Lik\u00f6r.<\/p>\n<p><strong>Hier der Artikel als PDF zum download:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kgv-johannestal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/KurzInformiert_Mispel.pdf\" target=\"_blank\">Kurz informiert &#8211; Die Mispel<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast vergessen, dabei ist sie eine der \u00e4ltesten Kulturpflanzen. Fr\u00fcher von M\u00f6nchen und Bauern sehr gesch\u00e4tzt, geh\u00f6rt die Mispel heute zu den Rarit\u00e4ten in unseren G\u00e4rten. 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